Pfingsten

Johann Wolfgang von Goethe

1832

Pfingsten, das liebliche Fest war gekommen; es grünten und blühten Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken übten ein fröhliches Lied die neu ermunterten Vögel; jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen, festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.

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Illustration zu Pfingsten

Interpretation

Das Gedicht "Pfingsten" von Johann Wolfgang von Goethe beschreibt die Ankunft des Pfingstfestes und die damit verbundene Erneuerung und Freude der Natur. Das Gedicht beginnt mit der Feststellung, dass Pfingsten gekommen ist und die Natur in voller Blüte steht. Feld und Wald sind grün und blühend, und die Vögel singen fröhliche Lieder. Die Wiesen sind voller Blumen, und der Himmel und die Erde strahlen in festlicher Heiterkeit. Goethe verwendet eine Vielzahl von Naturbildern, um die Schönheit und Erneuerung der Pfingstzeit zu vermitteln. Die Wiederholung von Wörtern wie "grünten" und "blühten" sowie die Verwendung von Alliterationen wie "Büschen und Hecken" tragen zur musikalischen Qualität des Gedichts bei. Die Natur wird als lebendig und voller Energie dargestellt, was die spirituelle Bedeutung von Pfingsten als ein Fest der Erneuerung und des Lebens widerspiegelt. Das Gedicht endet mit der Beschreibung des Himmels und der Erde als festlich und farbig. Dies könnte als Symbol für die Freude und das Glück interpretiert werden, das Pfingsten bringt. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Botschaft der Hoffnung und Erneuerung, die mit dem Pfingstfest verbunden ist.

Schlüsselwörter

pfingsten liebliche fest gekommen grünten blühten feld wald

Wortwolke

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Stilmittel

Alliteration
grünten und blühten
Bildsprache
festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde
Metapher
jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen
Personifikation
übten ein fröhliches Lied die neu ermunterten Vögel