Patrouille

August Stramm

1915

Die Steine feinden Fenster grinst Verrat Äste würgen Berge Sträucher blättern raschlig Gellen Tod.

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Illustration zu Patrouille

Interpretation

Das Gedicht "Patrouille" von August Stramm beschreibt eine bedrohliche und unheimliche Atmosphäre. Die Steine werden als feindselig dargestellt, während die Fenster Verrat grinsen. Die Äste werden als würgend beschrieben, und die Berge und Sträucher rascheln schnell. Die Stimmung wird durch das plötzliche Auftauchen des Todes verstärkt, der gellt. Das Gedicht vermittelt eine düstere und bedrohliche Stimmung, die den Leser in eine Welt des Unbehagens und der Gefahr versetzt.

Schlüsselwörter

steine feinden fenster grinst verrat äste würgen berge

Wortwolke

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Stilmittel

Metapher
Fenster grinst Verrat
Onomatopoesie
Gellen
Personifikation
Berge Sträucher blättern raschlig