Para pacem si vis bellum
unknown′s ist nur umgedrehte Wortung! Sattle ab dein Streiterroß, Bring nur alles hübsch in Ordnung, Geht gewiß der Teufel los.
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Interpretation
Das Gedicht "Para pacem si vis bellum" von Franz Carl Spitzweg ist eine kurze, aber prägnante Warnung vor den Gefahren der Vorbereitung auf den Krieg. Der Titel, der aus dem Lateinischen stammt und "Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor" bedeutet, wird im Gedicht ironisch auf den Kopf gestellt. Spitzweg deutet an, dass die scheinbare Bereitschaft für den Frieden in Wirklichkeit nur eine versteckte Vorbereitung auf den Krieg ist. Die erste Strophe des Gedichts fordert den Leser auf, das "Streiterroß", also das Kriegspferd, abzusatteln und alles "hübsch in Ordnung" zu bringen. Diese scheinbar friedlichen Handlungen werden jedoch als Vorboten des Chaos und der Zerstörung dargestellt. Der Ausdruck "Geht gewiß der Teufel los" impliziert, dass die scheinbare Ordnung und Bereitschaft für den Frieden in Wirklichkeit den Beginn eines Krieges signalisiert. Spitzweg nutzt die Ironie, um die Doppeldeutigkeit der Vorbereitungen auf den Krieg aufzuzeigen. Die scheinbare Bereitschaft für den Frieden wird als trügerisch entlarvt, da sie in Wirklichkeit nur ein Vorwand für die Vorbereitung auf den Krieg ist. Das Gedicht dient als Warnung davor, sich von scheinbaren Friedensangeboten täuschen zu lassen und die wahren Absichten hinter solchen Vorbereitungen zu erkennen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Imperativ
- Sattle ab dein Streiterroß, Bring nur alles hübsch in Ordnung
- Metapher
- ′s ist nur umgedrehte Wortung!
- Prognose
- Geht gewiß der Teufel los