Olevano
1804Freundliche Leute, sie locken dich an, und reizende Wälder, Welch ein entzückend Geländ′ schimmert und duftet vor dir! Feigen blicken dir zu, und Reben und selige Berge, Doch ein Sabinischer Raub, Freund, er entzückte dich mehr.
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Interpretation
Das Gedicht "Olevano" von Wilhelm Friedrich Waiblinger beschreibt eine idyllische Landschaft, die den Betrachter mit ihrer Schönheit und Anziehungskraft verzaubert. Die freundlichen Menschen und reizenden Wälder laden ein, sich in dieser Umgebung zu verlieren und die Sinne zu verwöhnen. Die Beschreibung des Geländes, das schimmert und duftet, vermittelt eine sinnliche Erfahrung, die den Leser in den Bann zieht. Die Natur wird in diesem Gedicht als lebendig und einladend dargestellt, wobei Feigen und Reben als Zeugen der Fruchtbarkeit und des Wohlstands fungieren. Die "seligen Berge" tragen zur himmlischen Atmosphäre bei und verstärken das Gefühl von Frieden und Zufriedenheit. Diese Elemente zusammen schaffen ein Bild von einem perfekten, fast paradiesischen Ort, der den Betrachter in seinen Bann zieht. Doch trotz all dieser Schönheit und Anziehungskraft gibt es etwas, das den Betrachter noch mehr fasziniert. Der "Sabinische Raub" wird als ein besonderes Highlight erwähnt, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht und die Bewunderung des Betrachters übertrifft. Dies könnte als Hinweis auf die menschliche Neugier und das Streben nach Abenteuer interpretiert werden, das selbst die schönste Natur nicht stillen kann. Das Gedicht endet mit der Betonung, dass dieser "Raub" den Betrachter mehr entzückt als alles andere, was die Macht der menschlichen Faszination für das Unbekannte und Aufregende unterstreicht.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Freundliche Leute
- Hyperbel
- Welch ein entzückend Geländ′
- Metapher
- Sabinischer Raub
- Personifikation
- Feigen blicken dir zu