Oktoberfest
1804Weg mit der Arbeit! Man fährt an den Monte Testaccio, man jubelt, Tanzet und spielet und trinkt, bis der Oktober vergeht.
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Interpretation
Das Gedicht "Oktoberfest" von Wilhelm Friedrich Waiblinger beschreibt eine Zeit der Ausgelassenheit und des Feierns, in der die alltägliche Arbeit beiseite gelegt wird. Der Monte Testaccio, ein antiker Müllberg in Rom, dient hier als symbolischer Ort des Festes, an dem sich die Menschen versammeln, um zu jubeln, zu tanzen, zu spielen und zu trinken. Die Stimmung ist von Freude und Lebenslust geprägt, die den Alltag für die Dauer des Oktobers überstrahlt. Die Wiederholung der Verben "jubelt, Tanzet und spielet und trinkt" unterstreicht die Vielfalt der Aktivitäten und die ausgelassene Stimmung des Festes. Die Verwendung des Imperativs "Weg mit der Arbeit!" betont den bewussten Bruch mit der Routine und die bewusste Hinwendung zum Vergnügen. Das Gedicht fängt die Essenz eines Festes ein, das den Menschen die Möglichkeit gibt, für einen begrenzten Zeitraum dem Alltag zu entfliehen und sich ganz dem Genuss hinzugeben. Die Erwähnung des Oktobers als zeitlicher Rahmen deutet auf ein saisonales Fest hin, das mit dem Herbst verbunden ist. Der Oktober, oft als Monat der Ernte und des Überflusses gesehen, bietet den passenden Hintergrund für ein Fest, das bis zum Ende des Monats andauert. Das Gedicht vermittelt somit nicht nur die Freude des Augenblicks, sondern auch die Vergänglichkeit des Festes, das mit dem Vergehen des Oktobers zu Ende geht.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Monte Testaccio, man jubelt
- Imperativ
- Weg mit der Arbeit!
- Metapher
- bis der Oktober vergeht
- Parallelismus
- Tanzet und spielet und trinkt