O Jesu Christ, wir warten dein
1553O Jesu Christ, wir warten dein, dein heilges Wort leucht und so fein. Am End der Welt bleib nicht lang aus und führ uns in deins Vaters Haus.
Du bist die liebe Sonne klar, wer an dich glaubt, der ist fürwahr ein Kind der ewigen Seligkeit, die deinen Christen ist bereit.
Wir danken dir, wir loben dich dich zeitlich und dort ewiglich für deine Barmherzigkeit von nun an bis in Ewigkeit.
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Interpretation
Das Gedicht "O Jesu Christ, wir warten dein" von Erasmus Alberus ist ein frommes Lied, das die Sehnsucht nach der Wiederkunft Christi und die Hoffnung auf ewiges Leben ausdrückt. Es beginnt mit einem Aufruf an Jesus Christus, der als Licht und Führung im Dunkel der Welt gesehen wird. Der Sprecher bittet Christus, nicht zu lange auszubleiben und die Gläubigen in das Haus des Vaters zu führen. Im zweiten Teil des Gedichts wird Christus als die "liebe Sonne klar" beschrieben, deren Glauben die Menschen zu Kindern ewiger Seligkeit macht. Der Sprecher dankt und lobt Christus für seine Barmherzigkeit, sowohl in der Gegenwart als auch in der Ewigkeit. Das Gedicht endet mit einem Ausdruck der Dankbarkeit und des Lobes, der sich über die Zeit hinaus erstreckt. Insgesamt ist das Gedicht eine tiefe und bewegende Meditation über den Glauben an Christus und die Hoffnung auf ewiges Leben. Es vermittelt eine starke emotionale Verbindung zum Göttlichen und eine tiefe Sehnsucht nach der Nähe Gottes.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- O Jesu Christ, wir warten dein
- Antithese
- dich zeitlich und dort ewiglich
- Epiphanie
- Am End der Welt bleib nicht lang aus
- Hyperbel
- die deinen Christen ist bereit
- Metapher
- Du bist die liebe Sonne klar
- Parallelismus
- Wir danken dir, wir loben dich
- Personifikation
- dein heilges Wort leucht und so fein