O ihr kleinmütig Volk

Christian Morgenstern

1892

O ihr kleinmütig Volk, die ihr vom Heute nicht loskommt, die ihr meint: so ist es, war es und wird es sein, so lange Menschen leben -.

O würdet ihr doch andrer Hoffnung Beute und lerntet wieder schauen Offenbares und Hirn und Herz zu höchstem Ziel erheben!

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Interpretation

Das Gedicht "O ihr kleinmütig Volk" von Christian Morgenstern richtet sich an ein Volk, das als kleinmütig beschrieben wird und in seinen Gewohnheiten gefangen ist. Die Menschen können sich nicht von der Gegenwart lösen und glauben, dass die Dinge immer so bleiben werden, wie sie sind. Das Gedicht kritisiert diese Haltung und fordert die Menschen auf, ihre Hoffnungen zu ändern und wieder das Offensichtliche zu erkennen. Das Gedicht appelliert an die Menschen, ihr Gehirn und ihr Herz zu erheben und ein höheres Ziel anzustreben. Es geht darum, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich nicht mit dem Status quo zufrieden zu geben. Das Gedicht ermutigt die Menschen, ihre Ängste und Zweifel zu überwinden und sich neuen Möglichkeiten zu öffnen. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Botschaft der Hoffnung und des Wandels. Es fordert die Menschen auf, aus ihrer Komfortzone auszubrechen und nach einem besseren Leben zu streben. Es ist ein Aufruf zur Selbstreflexion und zur Überwindung von Ängsten und Vorurteilen.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anrede
O ihr kleinmütig Volk
Metapher
Hirn und Herz zu höchstem Ziel erheben
Rhetorische Frage
O würdet ihr doch andrer Hoffnung Beute