Nur
1918Ich will nicht viel - nein, Ich will nur deine Hand in meiner fühlen Und gläubig sein.
Und aber - fühlen, wie verwandt Dein Herz in meinen Fingern zittert - O gib mir, gib mir deine Hand!
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Interpretation
Das Gedicht "Nur" von Gerrit Engelke handelt von der Sehnsucht nach einer tiefen emotionalen Verbindung und Intimität. Der Sprecher drückt aus, dass er nicht viel möchte, sondern nur die Hand der geliebten Person in seiner eigenen spüren und dabei einen Glauben an die Verbundenheit empfinden will. Der zweite Teil des Gedichts verstärkt diesen Wunsch, indem der Sprecher betont, wie wichtig es ihm ist, die Verwandtschaft der Herzen zu fühlen und das Zittern des Herzens der anderen Person in seinen Fingern zu spüren. Der wiederholte Appell "O gib mir, gib mir deine Hand!" unterstreicht die Dringlichkeit und Intensität dieses Verlangens nach körperlicher und emotionaler Nähe. Das Gedicht vermittelt eine tiefe Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit, ausgedrückt durch die Metapher der Hand, die als Symbol für Vertrauen, Nähe und Verbundenheit steht. Die Wiederholung und die Ausrufezeichen verstärken die emotionale Intensität des Gedichts und lassen den Leser die tiefe Sehnsucht des Sprechers nach einer intimen Beziehung nachempfinden.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Ich will nicht viel - nein, Ich will nur deine Hand in meiner fühlen
- Apostrophe
- O gib mir, gib mir deine Hand!
- Metapher
- Dein Herz in meinen Fingern zittert