Nun soll mir nicht mehr grauen
1906Nun soll mir nicht mehr grauen vor allem, was mir will entnehmen meinen Mut zusamt dem edlen Gut, so mir durch Jesus Christ aus Lieb erworben ist.
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Interpretation
Das Gedicht "Nun soll mir nicht mehr grauen" von Paul Gerhardt ist ein geistliches Lied, das den Glauben und die Zuversicht des Dichters zum Ausdruck bringt. Es vermittelt die Botschaft, dass der Glaube an Jesus Christus Trost und Stärke in schwierigen Zeiten bietet. Der erste Vers des Gedichts drückt die Überwindung der Angst aus. Der Dichter erklärt, dass er nicht mehr vor allem fürchten muss, was ihm den Mut nehmen oder sein edles Gut rauben könnte. Dies deutet darauf hin, dass er eine tiefe innere Ruhe und Sicherheit gefunden hat, die über die äußeren Umstände hinausgeht. Der zweite Vers führt den Grund für diese Zuversicht an: Jesus Christus hat dem Dichter durch seine Liebe ein edles Gut erworben. Dies bezieht sich wahrscheinlich auf das ewige Heil und die Vergebung der Sünden, die durch den Glauben an Christus erlangt werden. Der Dichter fühlt sich durch diese göttliche Gabe geschützt und gestärkt. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Botschaft der Hoffnung und des Trostes für alle, die in ihrem Glauben an Jesus Christus Halt finden. Es ermutigt dazu, sich in schwierigen Zeiten auf die göttliche Liebe und Gnade zu verlassen, anstatt sich von Angst und Sorgen überwältigen zu lassen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- mein Mut zusamt dem edlen Gut
- Anapher
- Nun soll mir nicht mehr grauen
- Hyperbel
- Nun soll mir nicht mehr grauen vor allem
- Metapher
- edles Gut
- Parallelismus
- mein Mut zusamt dem edlen Gut
- Personifikation
- was mir will entnehmen meinen Mut