Nun schmücke mir dein dunkles Haar mit Rosen

Gottfried Keller

1886

Nun schmücke mir dein dunkles Haar mit Rosen, Den Schleier laß die Schultern klar umkosen! In holden Züchten laß die Augen streifen, Sie können es so wunderbar, die losen! Du sollst an meinem Arm die Stadt durchschweifen Und meiner Neider goldne Schar erbosen!

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Interpretation

Das Gedicht "Nun schmücke mir dein dunkles Haar mit Rosen" von Gottfried Keller ist ein leidenschaftliches und sinnliches Liebesgedicht. Der Sprecher fordert seine Geliebte auf, sich mit Rosen zu schmücken und ihren Schleier über die Schultern fallen zu lassen, um ihre Schönheit zu betonen. Die Augen der Geliebten werden als "lose" beschrieben, was ihre verführerische Ausstrahlung unterstreicht. Der Sprecher lädt seine Geliebte ein, mit ihm durch die Stadt zu schlendern und dabei die Blicke der Neider auf sich zu ziehen. Die Verwendung des Wortes "goldne Schar" deutet darauf hin, dass die Neider von der Schönheit und dem Glück des Paares beeindruckt sind. Das Gedicht vermittelt eine Atmosphäre von Leidenschaft, Verlangen und Stolz. Die Sprache des Gedichts ist reich an Bildern und Metaphern. Die Rosen symbolisieren die Schönheit und den Duft der Liebe, während der Schleier die Verführung und das Geheimnisvolle betont. Die Augen der Geliebten werden als "lose" beschrieben, was ihre Anziehungskraft und ihre Fähigkeit, andere zu bezaubern, hervorhebt. Das Gedicht ist ein Ausdruck der intensiven Gefühle des Sprechers für seine Geliebte und seiner Sehnsucht nach einer gemeinsamen Zukunft.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anapher
Nun schmücke mir dein dunkles Haar mit Rosen
Hyperbel
Sie können es so wunderbar, die losen
Imperativ
Nun schmücke mir dein dunkles Haar mit Rosen
Metapher
Den Schleier laß die Schultern klar umkosen
Personifikation
die Augen streifen