Noch eine kurz Zeit...

Sören Kierkegaard

1835

Noch eine kurze Zeit, dann ist´s gewonnen, dann ist der ganze Streit in nichts zerronnen. Dann werd ich laben mich an Lebensbächen und ewig, ewiglich mit Jesus sprechen!

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Interpretation

Das Gedicht "Noch eine kurz Zeit..." von Sören Kierkegaard beschreibt eine spirituelle Reise und die Hoffnung auf Erlösung. Es vermittelt eine Botschaft der Geduld und des Vertrauens in eine höhere Macht. Das Gedicht beginnt mit der Vorstellung einer kurzen Wartezeit, die als Vorbereitung auf einen letztendlichen Sieg dient. In der zweiten Strophe wird die Idee des "Streits" oder der Auseinandersetzung eingeführt, die sich letztendlich in "nichts zerronnen" auflösen wird. Dies könnte als Metapher für die Kämpfe und Herausforderungen des Lebens interpretiert werden, die am Ende ihrer Bedeutung beraubt sein werden. Die Vorstellung, dass diese Konflikte "in nichts zerronnen" werden, deutet auf eine Auflösung oder Transformation hin, die über das menschliche Verständnis hinausgeht. Die letzte Strophe des Gedichts weist auf eine ewige Gemeinschaft mit Jesus hin. Der Sprecher freut sich darauf, sich "an Lebensbächen" zu laben, was als Symbol für geistige Erfrischung und Nahrung stehen könnte. Die Wiederholung von "ewig, ewiglich" unterstreicht die unendliche Natur dieser Verbindung und die Freude, die mit Jesus "sprechen" zu können, wird als ein Höhepunkt des spirituellen Strebens dargestellt.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anapher
dann ist
Antithese
Noch eine kurze Zeit, dann ist´s gewonnen
Hyperbel
ewig, ewiglich
Metapher
Lebensbächen