Noch ein Mal!
1913Laß dich noch ein Mal im tollsten Rausche Verzückt umfangen -
Laß dir noch ein Mal So selig küssen Auf Hals und Wangen -
Laß mich noch ein Mal, Ach nur noch ein Mal Zu dir gelangen -
Hurrah!
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Interpretation
Das Gedicht "Noch ein Mal!" von Paul Scheerbart ist ein leidenschaftliches und emotionales Werk, das die Intensität eines Moments der Ekstase und der Liebe einfängt. Der Sprecher bittet darum, noch einmal in den "tollsten Rausche" verzaubert zu werden, was auf einen Zustand der berauschenden Verzückung hindeutet. Die Wiederholung des Wortes "noch ein Mal" unterstreicht den Wunsch, diesen Moment der Glückseligkeit zu verlängern und zu wiederholen. Die zweite Strophe setzt die Bitte fort, wobei der Sprecher darum bittet, noch einmal "so selig geküsst" zu werden. Die spezifische Erwähnung von Hals und Wangen verleiht der Bitte eine intime und sinnliche Note, die die Tiefe der emotionalen Verbindung zwischen den beiden Personen betont. Die Verwendung des Wortes "selig" verstärkt das Gefühl der vollkommenen Glückseligkeit und Zufriedenheit. Die dritte Strophe vertieft die emotionale Intensität, indem der Sprecher darum bittet, noch einmal "zu dir gelangen" zu dürfen. Das "Ach" am Anfang dieser Strophe verleiht der Bitte eine Note der Sehnsucht und des Verlangens. Der Ausruf "Hurrah!" am Ende des Gedichts dient als triumphaler Schlussakkord, der die Freude und die Erfüllung, die der Sprecher in diesen Momenten der Nähe und Liebe empfindet, zum Ausdruck bringt. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Botschaft der leidenschaftlichen Liebe und des Wunsches, diese Momente der Ekstase und Intimität immer wieder zu erleben.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Laß dich noch ein Mal, Laß dir noch ein Mal, Laß mich noch ein Mal
- Ausruf
- Hurrah!
- Wiederholung
- noch ein Mal