Noch ein anders

Benjamin Neukirch

1727

Schreib/ sprach die Poesi: Ja/ sagt ich/ wo ich kan. Schreib/ sprach sie/ dieses nur: Der treue Danckelmann.

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Interpretation

Das Gedicht "Noch ein anders" von Benjamin Neukirch ist ein kurzes, aber tiefgründiges Werk, das die Essenz der Poesie und ihre Beziehung zum Ausdruck von Dankbarkeit und Treue erforscht. Der Titel "Noch ein anders" deutet darauf hin, dass es sich um eine Fortsetzung oder eine alternative Perspektive handelt, möglicherweise im Vergleich zu einem früheren Werk oder einer früheren Denkweise. Die erste Zeile "Schreib/ sprach die Poesi: Ja/ sagt ich/ wo ich kan" lässt darauf schließen, dass die Poesie selbst antwortet und bestätigt, dass sie schreibt oder spricht, wo sie kann. Dies impliziert eine gewisse Autonomie der Poesie und ihre Fähigkeit, sich auszudrücken, unabhängig von den Absichten des Dichters. Die Verwendung von "wo ich kan" (wo ich kann) betont die Begrenzungen und Möglichkeiten der poetischen Ausdrucksweise. Die zweite Zeile "Schreib/ sprach sie/ dieses nur: Der treue Danckelmann" offenbart den Inhalt der poetischen Aussage. Der treue Danckelmann, vermutlich eine Anspielung auf den historischen Diplomaten und Vertrauten Friedrich Wilhelms I., symbolisiert Treue und Dankbarkeit. Die Poesie beschränkt sich darauf, diesen Ausdruck der Treue zu wiederholen, was darauf hindeutet, dass die höchste Form der Poesie darin besteht, solche Tugenden zu ehren und zu feiern.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anapher
Schreib/ sprach die Poesi: Ja/ sagt ich/ wo ich kan. Schreib/ sprach sie/ dieses nur: Der treue Danckelmann.
Personifikation
Schreib/ sprach die Poesi: Ja/ sagt ich/ wo ich kan.