Nie erzielet

Clemens Brentano

1842

Nie erzielet, Nie verspielet! Aufgeräumtes, Schwer durchträumtes Laufgezäumtes Blutgeschäumtes Mutgebäumtes Glutgesäumtes SitzzuPferdchen Blitzgebärdchen Spitzgelehrtchen Witzbeschwertchen Treu Gefährtchen

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Interpretation

Das Gedicht "Nie erzielet" von Clemens Brentano beschreibt eine wilde, ungezähmte und leidenschaftliche Natur, die sich jeglicher Kontrolle und Erziehung widersetzt. Die Verwendung von Neologismen wie "nie erzielet" und "nie verspielet" verstärkt den Eindruck von etwas Ungezähmtem und Unkontrollierbarem. Die Wiederholung des Wortes "nie" unterstreicht die absolute Natur dieser Unbezwingbarkeit. Die zweite Strophe setzt sich aus einer Reihe von Komposita zusammen, die verschiedene Aspekte dieser ungezähmten Natur beschreiben. "Aufgeräumtes, Schwer durchträumtes" deutet auf eine innere Unruhe und Tiefe hin, während "Laufgezäumtes Blutgeschäumtes" eine gewalttätige und leidenschaftliche Energie vermittelt. Die Worte "Mutgebäumtes Glutgesäumtes" betonen die feurige und mutige Natur des Subjekts. In der dritten Strophe wird das Subjekt als ein "SitzzuPferdchen" beschrieben, was auf eine Art Reittier oder Begleiter hindeutet. Die Adjektive "Blitzgebärdchen, Spitzgelehrtchen, Witzbeschwertchen" verleihen diesem Begleiter eine schnelle, kluge und witzige Natur. Das Gedicht endet mit der Beschreibung des Subjekts als "Treu Gefährtchen", was auf eine loyale und verlässliche Natur hindeutet, trotz seiner wilden und ungezähmten Eigenschaften.

Schlüsselwörter

nie erzielet verspielet aufgeräumtes schwer durchträumtes laufgezäumtes blutgeschäumtes

Wortwolke

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Stilmittel

Alliteration
Nie erzielet, Nie verspielet
Komposita
Aufgeräumtes, Schwer durchträumtes, Laufgezäumtes, Blutgeschäumtes, Mutgebäumtes, Glutgesäumtes, SitzzuPferdchen, Blitzgebärdchen, Spitzgelehrtchen, Witzbeschwertchen, Treu Gefährtchen
Wiederholung
Nie erzielet, Nie verspielet