Nichts was nur echt historisch ist
1839Nichts was nur echt historisch ist, Ging je in diesem Land verloren, Drum herrschen zwei Parteien itzt: Die Wichte und die Toren.
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Interpretation
Das Gedicht "Nichts was nur echt historisch ist" von Franz Grillparzer beschäftigt sich mit der Idee, dass in diesem Land nichts wirklich Historisches verloren geht. Es deutet darauf hin, dass selbst die Vergangenheit und ihre Ereignisse einen bleibenden Einfluss haben. Dies könnte als eine Art Kritik an der Gesellschaft interpretiert werden, die sich nicht weiterentwickelt und an alten Traditionen und Ideen festhält. Die Zeile "Drum herrschen zwei Parteien itzt: Die Wichte und die Toren" lässt auf eine Zweiteilung der Gesellschaft schließen. Die "Wichte" könnten als diejenigen interpretiert werden, die an der Macht sind und die Kontrolle über das Land ausüben, während die "Toren" als diejenigen dargestellt werden, die von dieser Macht beeinflusst oder manipuliert werden. Dies könnte auf eine Kritik an der politischen Landschaft und der Manipulation der Massen hindeuten. Insgesamt vermittelt das Gedicht den Eindruck einer Gesellschaft, die in der Vergangenheit gefangen ist und von zwei Gruppen beherrscht wird - den "Wichten" und den "Toren". Es regt zum Nachdenken über die Auswirkungen der Geschichte auf die Gegenwart an und wirft Fragen nach Machtstrukturen und der Rolle des Einzelnen in einer solchen Gesellschaft auf.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Nichts was nur echt historisch ist
- Metapher
- Die Wichte und die Toren
- Parallelismus
- Nichts was nur echt historisch ist, Ging je in diesem Land verloren
- Reimschema
- ist, verloren / itzt, Toren