Nebel

Friedrich Wilhelm Güll

1879

Ein Vorhang aus Luft und Duft gewoben,

und wie der Wind geschwind zerstoben

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Illustration zu Nebel

Interpretation

Das Gedicht "Nebel" von Friedrich Wilhelm Güll beschreibt die flüchtige und vergängliche Natur des Nebels. Der Dichter verwendet das Bild eines Vorhangs, der aus Luft und Duft gewoben ist, um die ätherische Qualität des Nebels zu vermitteln. Dieser Vorhang ist jedoch nicht von Dauer, da er schnell vom Wind zerstört wird. Die Struktur des Gedichts mit seinen kurzen Zeilen und dem Reimschema spiegelt die Vergänglichkeit des Nebels wider. Die Wörter "Luft" und "Duft" in der ersten Strophe erzeugen ein Gefühl von Leichtigkeit und Vergänglichkeit, während das Verb "zerstoben" in der zweiten Strophe die plötzliche Auflösung des Nebels betont. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine meditative Stimmung und lädt den Leser ein, über die Vergänglichkeit der Natur und des Lebens nachzudenken. Die Verwendung von Naturbildern und die Betonung der Vergänglichkeit machen das Gedicht zu einem typischen Vertreter der Romantik, einer literarischen Bewegung, die sich oft mit solchen Themen auseinandersetzte.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

Wortwolke zu Nebel

Stilmittel

Enjambement
Ein Vorhang aus Luft und Duft gewoben, und wie der Wind geschwind zerstoben
Metapher
Ein Vorhang aus Luft und Duft gewoben
Personifikation
geschwind zerstoben