Nantchens Unbussertigkeit
1768Ihn lieben wäre Sünde! Nein! Das glaub’ ich nimmermehr! Doch wenn es wirklich Sünde wär’, Die Sünde könnt’ ich selbst im Tode nicht bereun.
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Interpretation
Das Gedicht "Nantchens Unbussertigkeit" von Gabriele von Baumberg handelt von einer Frau namens Nanchen, die sich weigert, ihre Liebe zu einem Mann zu bereuen, selbst wenn diese Liebe als Sünde betrachtet wird. Die Sprecherin des Gedichts, möglicherweise Nanchen selbst oder eine Erzählerin, betont, dass sie niemals glauben würde, dass die Liebe zu diesem Mann eine Sünde ist. Sie ist fest davon überzeugt, dass ihre Gefühle rein und richtig sind. Die zweite Strophe verdeutlicht die Intensität von Nanchens Gefühlen. Sie sagt, dass sie selbst im Tod nicht bereuen würde, wenn ihre Liebe tatsächlich eine Sünde wäre. Dies zeigt, wie stark und unerschütterlich ihre Liebe ist. Sie ist bereit, die Konsequenzen ihrer Gefühle zu tragen, selbst wenn sie von der Gesellschaft als sündhaft angesehen werden. Das Gedicht thematisiert die Idee der unerschütterlichen Liebe und die Bereitschaft, für diese Liebe einzustehen, selbst wenn sie von anderen als falsch oder sündig angesehen wird. Nanchen scheint ihre Liebe als etwas Reines und Unveränderliches zu betrachten, das sie niemals bereuen würde, selbst im Angesicht des Todes. Das Gedicht vermittelt eine starke emotionale Intensität und den Mut, zu seinen Gefühlen zu stehen, unabhängig von den Konsequenzen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Enjambement
- Doch wenn es wirklich Sünde wär', Die Sünde könnt' ich selbst im Tode nicht bereun
- Rhetorische Frage
- Ihn lieben wäre Sünde!
- Wiederholung
- Sünde! Nein!
- Übertreibung
- Die Sünde könnt' ich selbst im Tode nicht bereun