Nachtsegen
1921Herrlich ist die Nacht erblüht, Von jedem Blinkstern sprüht Ein Himmelstropfen –
Die dunkelschwere Schweigestadt Schläft friedlich, tagessatt, Unter Himmelstropfen –
Die ganze Stadt ist überregnet, Vom Licht das alle Schläfer segnet, Diese Nacht.
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Interpretation
Das Gedicht "Nachtsegen" von Gerrit Engelke beschreibt die Schönheit und Ruhe einer Nacht, die über einer schlafenden Stadt liegt. Die Nacht wird als erblüht dargestellt, wobei jeder Blinkstern einen Himmelstropfen sprüht. Dies verleiht der Nacht eine magische und himmlische Atmosphäre. Die zweite Strophe führt die dunkelschwere Schweigestadt ein, die friedlich und tagessatt schläft. Die Stadt wird von den Himmelstropfen bedeckt, was auf eine Art Segen oder Schutz hindeutet. Die Stille und der Schlaf der Stadt werden betont, was eine Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit schafft. In der letzten Strophe wird die gesamte Stadt als überregnet beschrieben. Das Licht, das alle Schläfer segnet, durchdringt die Nacht und verleiht ihr eine besondere Bedeutung. Die Nacht selbst wird als gesegnet und heilend dargestellt, was auf eine positive und beruhigende Wirkung auf die Bewohner der Stadt hindeutet. Das Gedicht endet mit dem Wort "Diese Nacht", was die Einzigartigkeit und Besonderheit dieses Moments unterstreicht.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Bildsprache
- Von jedem Blinkstern sprüht Ein Himmelstropfen
- Metapher
- Die ganze Stadt ist überregnet, Vom Licht das alle Schläfer segnet
- Personifikation
- Die dunkelschwere Schweigestadt schläft friedlich, tagessatt