Nachtlied

Friedrich Hebbel

1854

Quellende, schwellende Nacht, Voll von Lichtern und Sternen: In den ewigen Fernen, Sage, was ist da erwacht!

Herz in der Brust wird beengt, Steigendes, neigendes Leben, Riesenhaft fühle ich′s weben, Welches das meine verdrängt.

Schlaf, da nahst du dich leis, Wie dem Kinde die Amme, Und um die dürftige Flamme Ziehst du den schützenden Kreis.

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Illustration zu Nachtlied

Interpretation

Das Gedicht Nachtlied von Friedrich Hebbel ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Nacht und ihrer Wirkung auf das menschliche Gemüt. Die Nacht wird als eine Quelle des Lebens und der Bewegung dargestellt, die das Herz in der Brust beengt und ein Gefühl von überwältigender Kraft und Energie hervorruft. Die Nacht wird als eine Zeit des Erwachens und der Veränderung dargestellt, in der das eigene Leben von einer größeren, unergründlichen Kraft verdrängt wird. Die Nacht wird als eine Zeit der Geborgenheit und des Schutzes dargestellt, in der der Schlaf wie eine Amme zum Kind kommt und den schützenden Kreis um die dürftige Flamme zieht. Die Nacht wird als eine Zeit der Ruhe und der Erholung dargestellt, in der das Bewusstsein zur Ruhe kommt und der Körper sich erholen kann. Das Gedicht Nachtlied von Friedrich Hebbel ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Nacht und ihrer Wirkung auf das menschliche Gemüt. Es beschreibt die Nacht als eine Zeit des Erwachens und der Veränderung, aber auch als eine Zeit der Geborgenheit und des Schutzes. Das Gedicht vermittelt ein Gefühl von Ehrfurcht und Bewunderung für die Nacht und ihre geheimnisvolle Kraft.

Schlüsselwörter

quellende schwellende nacht voll lichtern sternen ewigen fernen

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Stilmittel

Apostrophe
Quellende, schwellende Nacht
Bildsprache
schützenden Kreis
Hyperbel
Riesenhaft fühle ich's weben
Metapher
Herz in der Brust wird beengt
Personifikation
Nacht... voll von Lichtern und Sternen