Nachtduftende Orchis
1835Waren′s Blumen mit den wunderbaren Silberhellen kleinen Flügelpaaren? Oder waren′s fragt ich Blumenengel, Hingeheftet an die Blütenstengel?
Waren′s Blumen die beim Mondenschimmer Mir mit Dugt erfüllt mein kleines Zimmer? Oder hatten durch die Nacht geklungen Traumhaft süße Überlieferungen?
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Interpretation
Das Gedicht Nachtduftende Orchis von Christian Wagner beschreibt eine nächtliche Szene, in der der Sprecher von einem geheimnisvollen Duft umhüllt wird. Er fragt sich, ob es sich um Blumen mit silberhellen Flügeln handelt oder um Blumenengel, die an den Blütenstängeln hängen. Die Ungewissheit und das Staunen über die Schönheit und das Geheimnis der Natur stehen im Vordergrund. In der zweiten Strophe fragt sich der Sprecher, ob die Blumen während des Mondenscheins sein Zimmer mit Dugt erfüllt haben oder ob traumhaft süße Überlieferungen durch die Nacht geklungen haben. Hier wird die Grenze zwischen Realität und Traum verwischt. Der Duft der Nachtduftenden Orchis scheint eine magische Wirkung zu haben und den Sprecher in eine andere Welt zu entführen. Das Gedicht vermittelt eine Stimmung der Verzauberung und des Staunens über die Schönheit der Natur. Die Fragen des Sprechers verdeutlichen seine Unsicherheit und seine Faszination für das Geheimnisvolle. Die Nachtduftende Orchis wird zu einem Symbol für die Magie und die Poesie der Nacht.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Frage
- Waren's Blumen mit den wunderbaren Silberhellen kleinen Flügelpaaren?
- Metapher
- Hingeheftet an die Blütenstengel
- Personifikation
- Waren's Blumen die beim Mondenschimmer Mir mit Dugt erfüllt mein kleines Zimmer
- Rhetorische Frage
- Oder hatten durch die Nacht geklungen Traumhaft süße Überlieferungen?