Mut
1832Sorglos über die Fläche weg, Wo vom kühnsten Wager die Bahn Dir nicht vorgegraben du siehst, Mache dir selber Bahn! Stille, Liebchen, mein Herz! Kracht′s gleich, bricht′s doch nicht! Bricht′s gleich, bricht′s nicht mit dir!
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Interpretation
Das Gedicht "Mut" von Johann Wolfgang von Goethe ist ein kurzes, aber kraftvolles Werk, das den Leser dazu ermutigt, mutig seinen eigenen Weg zu gehen. Es betont die Bedeutung von Selbstständigkeit und Eigeninitiative, indem es den Leser auffordert, sich nicht auf vorgezeichnete Wege zu verlassen, sondern selbst einen Weg zu schaffen. Der erste Vers betont die sorglose Haltung, die man bei diesem Unterfangen einnehmen sollte, während der zweite Vers die Kühnheit und den Wagemut unterstreicht, die erforderlich sind, um einen eigenen Weg zu schlagen. Im zweiten Teil des Gedichts richtet sich der Sprecher an sein Herz, das möglicherweise zögert oder ängstlich ist. Der Sprecher beruhigt sein Herz und ermutigt es, ruhig zu bleiben, selbst wenn es laut wird oder zu brechen scheint. Der dritte und vierte Vers sind eine Art Mantra, das die Widerstandsfähigkeit und Stärke des Herzens betont. Sie deuten darauf hin, dass selbst wenn das Herz zu brechen scheint, es nicht mit dem Sprecher brechen wird, was auf eine tiefe innere Stärke und Unzerstörbarkeit hindeutet. Insgesamt ist das Gedicht eine Ermutigung, mutig zu sein und seinen eigenen Weg zu gehen, unabhängig von den Herausforderungen und Ängsten, die auftreten können. Es betont die Bedeutung von Selbstständigkeit, Mut und innerer Stärke und ermutigt den Leser, diese Eigenschaften in sich selbst zu finden und zu nutzen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Bricht's gleich, bricht's doch nicht! Bricht's gleich, bricht's nicht mit dir!
- Apostrophe
- Stille, Liebchen, mein Herz!
- Chiasmus
- Kracht's gleich, bricht's doch nicht!
- Imperativ
- Sorglos über die Fläche weg, Wo vom kühnsten Wager die Bahn Dir nicht vorgegraben du siehst, Mache dir selber Bahn!
- Metapher
- Wo vom kühnsten Wager die Bahn