Morgenlied

Erasmus Alberus

1553

Sei willkommen du lieber Tag, Vor dir die Nacht nicht bleiben mag, leucht uns in unsre Herzen fein, mit deinem himmlischen Schein.

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Interpretation

Das Gedicht "Morgenlied" von Erasmus Alberus ist ein Loblied auf den neuen Tag und die Hoffnung, die er bringt. Der Dichter begrüßt den Tag herzlich und betont, dass die Nacht vor seiner Ankunft weichen muss. Dies symbolisiert den Übergang von Dunkelheit zu Licht, von Unwissenheit zu Erkenntnis. In den folgenden Zeilen wird der Tag als etwas Himmlisches und Erleuchtendes dargestellt. Der Dichter bittet den Tag, in die Herzen der Menschen zu leuchten und sie mit seinem himmlischen Schein zu erfüllen. Dies kann als Metapher für die spirituelle Erleuchtung und die göttliche Gnade verstanden werden, die der neue Tag mit sich bringt. Das Gedicht endet mit der Bitte, dass der Tag die Herzen der Menschen mit seinem Licht erfüllen möge. Dies unterstreicht die transformative Kraft des Tages und seine Fähigkeit, Dunkelheit und Unwissenheit zu vertreiben. Insgesamt ist das "Morgenlied" ein optimistisches und spirituelles Gedicht, das die Hoffnung und Erneuerung feiert, die jeder neue Tag mit sich bringt.

Schlüsselwörter

willkommen lieber tag nacht bleiben mag leucht unsre

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Stilmittel

Anapher
Sei willkommen du lieber Tag, Vor dir die Nacht nicht bleiben mag
Metapher
mit deinem himmlischen Schein
Personifikation
Vor dir die Nacht nicht bleiben mag