Morgengruß
unbekanntWachet ihr Treuen Ich bin zurück Euch zu erfreuen Wincket das Glück Winckt mit den Fahnen Droben am Thor Goldene Bahnen Zeichnet es vor Reisset den Schleier Der mich umwand Zeigt mir den Freier Hier in dem Land.
Anhören
Das Gedicht als Bild, zum Downloaden und Teilen

Interpretation
Das Gedicht "Morgengruß" von Achim von Arnim ist ein lyrisches Werk, das die Freude und Erwartung eines neuen Tages zum Ausdruck bringt. Es beginnt mit einem Aufruf an die "Treuen", die aufgefordert werden, aufzuwachen und sich zu erfreuen. Der Sprecher kehrt zurück und bringt Glück mit sich, das durch das Schwenken von Fahnen und das Zeichnen goldener Bahnen symbolisiert wird. Dies deutet auf eine festliche oder feierliche Stimmung hin, die den Beginn eines neuen Tages begleitet. Im zweiten Teil des Gedichts wird der Schleier, der den Sprecher umgibt, entfernt, um den Freier zu zeigen. Dies könnte metaphorisch für die Offenbarung oder das Erscheinen von etwas oder jemandem stehen, der erwartet oder ersehnt wird. Die Verwendung des Wortes "Freier" könnte auf eine romantische oder spirituelle Begegnung hindeuten, die im Kontext des neuen Tages stattfindet. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Atmosphäre der Erneuerung und Hoffnung. Es lädt den Leser ein, die Schönheit und das Versprechen eines neuen Tages zu erkennen und zu feiern. Die Bilder von Fahnen, goldenen Bahnen und dem Entfernen des Schleiers tragen zu einer sinnlichen und symbolischen Darstellung der Morgendämmerung und ihrer Bedeutung bei.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Wachet ihr Treuen Ich bin zurück Euch zu erfreuen Wincket das Glück Winckt mit den Fahnen Droben am Thor Goldene Bahnen Zeichnet es vor Reisset den Schleier Der mich umwand Zeigt mir den Freier Hier in dem Land
- Imperativ
- Wachet ihr Treuen Wincket das Glück Winckt mit den Fahnen Zeichnet es vor Reisset den Schleier Zeigt mir den Freier
- Metapher
- Goldene Bahnen Reisset den Schleier
- Personifikation
- Wincket das Glück