Monte Porzio
1893Stehst du auf Tusculums Höh′ in der aufgegrabenen Vorwelt, Suchst du in Trümmern und Schutt Cicero′s Villa hier auf, Dann zum Rebenhügel hinab ins lustige Dörfchen, Und wie Cicero bald macht dich Freund Bacchus beredt.
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Interpretation
Das Gedicht "Monte Porzio" von Wilhelm Friedrich Waiblinger beschreibt die Reise eines Reisenden, der auf der Suche nach Ciceros Villa auf dem Hügel von Tusculum ist. Die Verse schildern die Aufregung und das Staunen des Reisenden, als er durch die ausgegrabenen Ruinen der Vorzeit wandert und nach den Überresten des berühmten römischen Philosophen und Staatsmannes sucht. Die Atmosphäre ist von einer gewissen Ehrfurcht und Faszination für die Vergangenheit geprägt. Der zweite Teil des Gedichts führt den Reisenden hinab in das beschauliche Dorf am Rebenhügel, wo er auf die Freundschaft mit Bacchus, dem Gott des Weins, trifft. Hier findet der Reisende eine Art Gegenpol zur ernsten Suche nach Ciceros Villa. Die Begegnung mit Bacchus symbolisiert die Freude am Leben, den Genuss von Wein und die Geselligkeit. Der Reisende wird durch die Freundschaft mit Bacchus ermutigt und inspiriert, ähnlich wie Cicero einst durch seine philosophischen Gespräche und Schriften. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Reise durch die Zeit und die Kontraste zwischen der ernsten Suche nach der Vergangenheit und der lebensfrohen Gegenwart. Es zeigt, wie der Reisende durch die Begegnung mit der Geschichte und der Freundschaft mit Bacchus zu einer tieferen Erkenntnis und Inspiration gelangt. Das Gedicht lädt den Leser ein, die Schönheit der Vergangenheit zu erkunden und gleichzeitig die Freuden des gegenwärtigen Lebens zu genießen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Stehst du auf Tusculums Höh′ in der aufgegrabenen Vorwelt
- Personifikation
- Freund Bacchus beredt