Monte Compatri
1804Lob′ ich den Blick in das reizende Land, bis zum blauen Oreste, Bis zu Tibur, die Lust schatt′gen Kastanienhains, Wo mich die Nachtigall in schallenden Chören umjauchzet, Oder schau′ ich das Gold nur deines Nektars mir an?
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Interpretation
Das Gedicht "Monte Compatri" von Wilhelm Friedrich Waiblinger beschreibt die Schönheit der Landschaft und die sinnlichen Freuden, die sie bietet. Der Blick erstreckt sich bis zum blauen Oreste und nach Tibur, wo ein schattiger Kastanienhain liegt. In diesem Hain umjubelt die Nachtigall den Sprecher in hallenden Chören. Der Sprecher fragt sich, ob er nur das Gold des Nektars betrachtet, was auf die Genüsse des Lebens anspielt. Die Landschaft wird als reizend und verlockend dargestellt, mit dem blauen Oreste und dem schattigen Kastanienhain in Tibur. Die Nachtigall, die den Sprecher in hallenden Chören umjubelt, symbolisiert die Freude und das Glück, das die Natur bringen kann. Der Sprecher fragt sich, ob er nur das Gold des Nektars betrachtet, was auf die vergänglichen Freuden des Lebens anspielt. Das Gedicht vermittelt eine Atmosphäre der Bewunderung und des Genusses der Natur. Es lädt den Leser ein, die Schönheit der Landschaft zu betrachten und sich an den sinnlichen Freuden zu erfreuen, die sie bietet. Die Frage nach dem Gold des Nektars lässt den Leser über die vergänglichen Freuden des Lebens nachdenken und regt zur Reflexion über die Bedeutung von Genuss und Vergänglichkeit an.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Lob′ ich den Blick in das reizende Land, bis zum blauen Oreste
- Metapher
- das Gold nur deines Nektars
- Personifikation
- Wo mich die Nachtigall in schallenden Chören umjauchzet