Minette

Heinrich Christian Boie

1868

Minettens helle Blicke fodern Gebietrisch auf zur Huldigung, Sie reizet, lockt, hat nie genug, Als bis ihr aller Herzen lodern. Ihr Witz, der wie das Auge glüht, Nur Blitze schießt, nur Funken sprüht, Erwartet Lob von jeder Zunge. Ihr Amor ist ein wilder Junge Der mit der Fackel, die er trägt, Mutwillig ins Gesicht euch schlägt.

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Illustration zu Minette

Interpretation

Das Gedicht "Minette" von Heinrich Christian Boie beschreibt die faszinierende und bezaubernde Wirkung einer Frau namens Minette auf die Menschen um sie herum. Ihre Blicke fordern die Aufmerksamkeit und Verehrung anderer ein und lassen deren Herzen höher schlagen. Minette wird als eine Frau dargestellt, die nie genug von der Bewunderung und Huldigung bekommt, die sie von anderen erfährt. Ihr Witz und ihre Intelligenz werden mit einem glühenden Auge verglichen, das Blitze und Funken verschießt. Dies verdeutlicht ihre scharfe und geistreiche Art, die von anderen bewundert und gelobt wird. Minette wird als eine Frau beschrieben, die den anderen mit ihrem Charme und ihrer Ausstrahlung den Atem raubt. Der letzte Vers des Gedichts vergleicht Minette mit einem wilden Jungen, der mit einer Fackel in der Hand die Menschen spielerisch ins Gesicht schlägt. Dies symbolisiert ihre Fähigkeit, andere mit ihrer Anziehungskraft und ihrem Charme zu überraschen und zu verzaubern. Insgesamt wird Minette als eine faszinierende und unwiderstehliche Frau dargestellt, die die Menschen um sich herum in ihren Bann zieht.

Schlüsselwörter

minettens helle blicke fodern gebietrisch huldigung reizet lockt

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Stilmittel

Bildsprache
Minettens helle Blicke fodern
Hyperbel
Bis ihr aller Herzen lodern
Metapher
Mutwillig ins Gesicht euch schlägt
Personifikation
Ihr Amor ist ein wilder Junge
Vergleich
Ihr Witz, der wie das Auge glüht