Michel Angelo Caravaggio
unknownWarum mir Caravaggio mißfällt? Weil mir das Gemeine In der Natur nicht, und noch wen′ger gefällt in der Kunst.
Anhören
Das Gedicht als Bild, zum Downloaden und Teilen

Interpretation
Das Gedicht "Michel Angelo Caravaggio" von Wilhelm Friedrich Waiblinger ist eine kurze, aber prägnante Aussage über die künstlerische Haltung des Autors gegenüber dem Maler Caravaggio. Waiblinger äußert seine Ablehnung gegenüber der Kunst des Caravaggio, die er als zu vulgär und grob empfindet. Der Autor betont, dass ihm das Gemeine in der Natur nicht gefällt und dass er es in der Kunst noch weniger akzeptieren kann. Diese Aussage spiegelt die ästhetischen Vorlieben und Werte des Autors wider, der eine feinere und anspruchsvollere Kunst bevorzugt. Die Kritik an Caravaggio ist in dem Gedicht deutlich erkennbar. Waiblinger wirft dem Maler vor, dass seine Werke zu sehr auf das Grobe und Vulgäre ausgerichtet sind. Diese Kritik kann als eine Ablehnung der realistischen und naturalistischen Tendenzen in der Kunst Caravaggios verstanden werden. Der Autor scheint eine Kunst zu bevorzugen, die mehr auf die Idealisierung und Verfeinerung der Natur ausgerichtet ist, anstatt auf die Darstellung der Realität in all ihren ungeschönten Facetten. Insgesamt zeigt das Gedicht die künstlerische Sensibilität und den ästhetischen Geschmack des Autors. Waiblinger legt Wert auf eine Kunst, die ihm als anspruchsvoll und fein erscheint, und lehnt Werke ab, die ihm als zu grob oder vulgär erscheinen. Diese Haltung spiegelt die künstlerischen Strömungen und Debatten seiner Zeit wider, in denen es um die Frage ging, welche Rolle die Kunst in der Gesellschaft spielen sollte und wie sie die Wirklichkeit darstellen sollte.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Kontrast
- Weil mir das Gemeine In der Natur nicht, und noch wen′ger gefällt in der Kunst
- Rhetorische Frage
- Warum mir Caravaggio mißfällt?