Meiner Mutter
1844Wie oft sah ich die blassen Hände nähen, ein Stück für mich - wie liebevoll du sorgtest! Ich sah zum Himmel deine Augen flehen, ein Wunsch für mich - wie liebevoll du sorgtest! Und an mein Bett kamst du mit leisen Zehen, ein Schutz für mich - wie sorgenvoll du horchtest! Längst schon dein Grab die Winde überwehen, ein Gruß für mich - wie liebevoll du sorgtest!
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Interpretation
Das Gedicht "Meiner Mutter" von Detlev von Liliencron beschreibt die tiefe Liebe und Fürsorge einer Mutter für ihr Kind. Der Sprecher erinnert sich an verschiedene Momente, in denen seine Mutter ihre Liebe und Sorge für ihn gezeigt hat. Die erste Strophe beschreibt, wie die Mutter oft mit ihren blassen Händen genäht hat, um etwas für ihr Kind zu schaffen. Der Sprecher betont die liebevolle Fürsorge, die seine Mutter dabei gezeigt hat. In der zweiten Strophe erinnert sich der Sprecher daran, wie seine Mutter ihre Augen zum Himmel erhoben und für ihn gebetet hat. Auch hier wird die liebevolle Sorge der Mutter betont. Die dritte Strophe beschreibt, wie die Mutter nachts leise zu ihrem Kind ins Bett gekommen ist, um es zu beschützen. Der Sprecher betont die Sorgen, die seine Mutter dabei gehabt haben muss. In der letzten Strophe wird deutlich, dass die Mutter bereits verstorben ist. Der Sprecher stellt sich vor, wie der Wind über ihr Grab weht und sendet ihr einen Gruß. Auch hier wird die liebevolle Sorge der Mutter betont, die auch im Tod noch für ihr Kind da ist.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- blassen Hände nähen
- Anapher
- Wie oft sah ich die blassen Hände nähen, ein Stück für mich - wie liebevoll du sorgtest!
- Hyperbel
- Wie oft sah ich die blassen Hände nähen
- Metapher
- Und an mein Bett kamst du mit leisen Zehen
- Personifikation
- Längst schon dein Grab die Winde überwehen