Meine Irrtümer in diesem Liede...

Clemens Brentano

1778

Meine Irrtümer in diesem Liede Wecken meine, so wie deine Schmerzen tief im Herzen Immer wieder, wieder Auf; Aber leider, leider, leider! Tränen, Sehnen, Gähnen Löschen, wäschen Sie im Fließpapier, Siegspanier Unsrer Wehmut, Demut Immer wieder wieder Aus. Denn wir lachen, machen Sachen, Solche Dinger für die Singer, Lieder draus, Vor den Mieder einen Strauß!

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Interpretation

Das Gedicht "Meine Irrtümer in diesem Liede" von Clemens Brentano handelt von den Schmerzen und Irrtümern, die in der Vergangenheit begangen wurden. Die erste Strophe beschreibt, wie diese Irrtümer immer wieder aufkommen und tiefe Schmerzen im Herzen auslösen. Die Wiederholung des Wortes "wieder" betont die Unausweichlichkeit dieser Erinnerungen. Die zweite Strophe zeigt, wie diese Schmerzen durch Tränen und Seufzer gelindert werden können. Das Bild des "Fließpapiers" und des "Siegspanners" symbolisiert dabei die Möglichkeit, diese Schmerzen auszulöschen und zu vergessen. Die Wiederholung von "immer wieder" und "aus" unterstreicht den Prozess des Loslassens und Vergebens. Die dritte Strophe beschreibt, wie man trotz der Schmerzen und Irrtümer weitermachen und lachen kann. Es geht darum, neue Dinge zu schaffen und Lieder daraus zu machen, um die Vergangenheit zu überwinden. Der letzte Vers "Vor den Mieder einen Strauß" kann als Symbol für die Schönheit und den Trost stehen, den man in der Kunst und in der Gemeinschaft finden kann.

Schlüsselwörter

leider irrtümer liede wecken schmerzen tief herzen tränen

Wortwolke

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Stilmittel

Alliteration
Tränen, Sehnen, Gähnen
Anapher
Immer wieder, wieder
Assonanz
löschen, wäschen
Kontrast
Denn wir lachen, machen Sachen
Metapher
Fließpapier, Siegspanier
Reim
Lieder draus, Vor den Mieder einen Strauß
Wiederholung
leider, leider, leider