Mein Leben
1819Mein Leben, ein Leben ist es kaum, Ich gehe dahin als wie im Traum.
Wie Schatten huschen die Mensch hin, Ein Schatten dazwischen ich selber bin.
Und im Herzen tiefe Müdigkeit - Alles sagt mir: Es ist Zeit …
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Interpretation
Das Gedicht "Mein Leben" von Theodor Fontane ist eine tiefgründige Reflexion über die Vergänglichkeit und Flüchtigkeit des Lebens. Fontane beschreibt das Leben als etwas, das kaum existiert, als ob es sich im Traum bewegt. Die Verwendung des Wortes "Traum" deutet auf eine Art von Unwirklichkeit und Vergänglichkeit hin, die das gesamte Dasein durchdringt. In der zweiten Strophe verwendet Fontane das Bild des Schattens, um die Vergänglichkeit und Unbedeutendheit des menschlichen Lebens zu unterstreichen. Die Menschen huschen vorbei wie Schatten, und selbst der Sprecher selbst ist nur ein Schatten. Dieses Bild verstärkt das Gefühl der Vergänglichkeit und der Bedeutungslosigkeit des individuellen Daseins im großen Ganzen des Lebens. Das Gedicht endet mit einem Gefühl tiefer Müdigkeit im Herzen des Sprechers und der Erkenntnis, dass es Zeit ist. Diese Zeilen könnten als eine Art Akzeptanz des unausweichlichen Endes des Lebens interpretiert werden. Die Müdigkeit könnte als ein Zeichen des Alters oder der Erschöpfung durch das Leben gesehen werden, und die Aussage "Es ist Zeit" könnte als eine Bereitschaft, das Leben loszulassen und den natürlichen Lauf der Dinge zu akzeptieren, verstanden werden.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Metapher
- Und im Herzen tiefe Müdigkeit
- Vergleich
- Ich gehe dahin als wie im Traum