Mein Gebet

Adolf Glaßbrenner

1810

Herr Gott, deß Werde Rief diese Erde! Vater im Himmel; In jeder Menschenbrust, Im blumigen Gewimmel Der Frühlingslust, Auf der Berge Gipfel, In der Bäume Wipfel, Droben im Sternenheer, Unten im Weltenmeer, Ueberall lebst du, Ueberall webst du! Im Waldes Rauschen, Beim Liebetauschen, Aus des Donners Schall, Aus dem Liede der Nachtigall, Am stillen Grabe dort, Aus freien Mannes Wort, In der stummen Nacht Und wo man herzt und lacht Sprichst Du mich an und tröstest mich! Herr Gott, ich liebe und preise Dich!

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Interpretation

Das Gedicht "Mein Gebet" von Adolf Glaßbrenner ist eine tief empfundene Anrufung Gottes, die die Allgegenwart des

Schlüsselwörter

herr gott ueberall deß werde rief erde vater

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Stilmittel

Alliteration
Beim Liebetauschen, Aus des Donners Schall, Aus dem Liede der Nachtigall
Anapher
Herr Gott, deß Werde Rief diese Erde! Vater im Himmel; In jeder Menschenbrust, Im blumigen Gewimmel Der Frühlingslust, Auf der Berge Gipfel, In der Bäume Wipfel, Droben im Sternenheer, Unten im Weltenmeer, Ueberall lebst du, Ueberall webst du!
Apostrophe
Herr Gott, ich liebe und preise Dich!
Hyperbel
Ueberall lebst du, Ueberall webst du!
Metapher
Im Waldes Rauschen
Personifikation
Herr Gott, deß Werde Rief diese Erde!