Meeres Stille
1795Tiefe Stille herrscht im Wasser, Ohne Regung ruht das Meer, Und bekümmert sieht der Schiffer Glatte Fläche rings umher. Keine Luft von keiner Seite! Todesstille fürchterlich! In der ungeheuren Weite Reget keine Welle sich.
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Interpretation
Das Gedicht "Meeres Stille" von Johann Wolfgang von Goethe beschreibt eine Szene völliger Stille auf dem Meer. Die Stille herrscht im Wasser, ohne jede Bewegung, und der Schiffer blickt besorgt auf die glatte Oberfläche um sich herum. Es herrscht eine beklemmende Stille, in der keine Luft weht und keine Welle sich regt. Die Weite des Meeres verstärkt das Gefühl der Einsamkeit und Isolation. Die Stille wird als "tiefe" Stille bezeichnet, was ihre Intensität und Bedeutung unterstreicht. Das Meer ruht ohne Regung, was die absolute Ruhe und Stille verdeutlicht. Der Schiffer, der normalerweise auf Wind und Wellen angewiesen ist, blickt besorgt auf die glatte Oberfläche. Die Stille wird als "bekümmert" beschrieben, was die negative Auswirkung auf den Schiffer zeigt. Die Abwesenheit von Luft von allen Seiten verstärkt das Gefühl der Isolation und Einsamkeit. Die Stille wird als "Todesstille" bezeichnet, was ihre bedrohliche Natur betont. Der Schiffer ist in einer "ungeheuren Weite" gefangen, in der sich keine Welle regt. Die Stille wird als "fürchterlich" beschrieben, was die Angst und das Unbehagen des Schiffer widerspiegelt. Die Weite des Meeres verstärkt das Gefühl der Isolation und Hilflosigkeit.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Tiefe Stille herrscht im Wasser
- Hyperbel
- In der ungeheuren Weite
- Kontrast
- Keine Luft von keiner Seite! Todesstille fürchterlich!
- Metapher
- Tiefe Stille herrscht im Wasser
- Personifikation
- bekümmert sieht der Schiffer