Maylied
1748Willkommen liebe Sommerzeit, Willkommen schöner May, Der Blumen auf den Anger streut, Und alles machet neu.
Die Vögel höhen ihren Sang, Der ganze Buchenhayn Wird süßer, süßer Silberklang, Und Bäche murmeln drein.
Roth stehn die Blumen, weiß und blau, Und Mädchen pflücken sie, Bald auf der Flur, bald auf der Au, Ahi, Herr May, Ahi!
Ihr Busen ist von Blümchen bunt, Ich sah ihn schöner nie, Es lacht ihr rosenrother Mund, Ahi, Herr May, Ahi!
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Interpretation
Das Gedicht "Maylied" von Ludwig Christoph Heinrich Hölty ist ein begeistertes Loblied auf den Frühling und den Monat Mai. Der Sprecher begrüßt die Sommerzeit und den Mai als Erneuerer der Natur, der Blumen auf die Wiesen streut und alles neu macht. Die Freude über die erwachende Natur wird in lebhaften Bildern dargestellt: Die Vögel singen höher, der Buchenhain klingt süßer, und die Bäche murmeln dazu. Die Farbenpracht der Blumen und das Pflücken durch die Mädchen werden beschrieben, wobei der Fokus auf der Schönheit der Mädchen liegt, deren Busen von Blumen geschmückt ist und deren roter Mund lächelt. Das Gedicht vermittelt eine Stimmung der Erneuerung, Freude und Verliebtheit, die typisch für die Empfindsamkeit und den Sturm und Drang der Zeit ist, in der Hölty schrieb. Das Gedicht "Maylied" von Ludwig Christoph Heinrich Hölty ist ein begeistertes Loblied auf den Frühling und den Monat Mai. Der Sprecher begrüßt die Sommerzeit und den Mai als Erneuerer der Natur, der Blumen auf die Wiesen streut und alles neu macht. Die Freude über die erwachende Natur wird in lebhaften Bildern dargestellt: Die Vögel singen höher, der Buchenhain klingt süßer, und die Bäche murmeln dazu. Die Farbenpracht der Blumen und das Pflücken durch die Mädchen werden beschrieben, wobei der Fokus auf der Schönheit der Mädchen liegt, deren Busen von Blumen geschmückt ist und deren roter Mund lächelt. Das Gedicht vermittelt eine Stimmung der Erneuerung, Freude und Verliebtheit, die typisch für die Empfindsamkeit und den Sturm und Drang der Zeit ist, in der Hölty schrieb. Das Gedicht "Maylied" von Ludwig Christoph Heinrich Hölty ist ein begeistertes Loblied auf den Frühling und den Monat Mai. Der Sprecher begrüßt die Sommerzeit und den Mai als Erneuerer der Natur, der Blumen auf die Wiesen streut und alles neu macht. Die Freude über die erwachende Natur wird in lebhaften Bildern dargestellt: Die Vögel singen höher, der Buchenhain klingt süßer, und die Bäche murmeln dazu. Die Farbenpracht der Blumen und das Pflücken durch die Mädchen werden beschrieben, wobei der Fokus auf der Schönheit der Mädchen liegt, deren Busen von Blumen geschmückt ist und deren roter Mund lächelt. Das Gedicht vermittelt eine Stimmung der Erneuerung, Freude und Verliebtheit, die typisch für die Empfindsamkeit und den Sturm und Drang der Zeit ist, in der Hölty schrieb.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- süßer, süßer Silberklang
- Anapher
- Willkommen liebe Sommerzeit, Willkommen schöner May
- Epipher
- Ahi, Herr May, Ahi!
- Hyperbel
- Es lacht ihr rosenrother Mund
- Metapher
- Buchenhayn
- Parallelismus
- Bald auf der Flur, bald auf der Au
- Personifikation
- Der Blumen auf den Anger streut