Mailieder -4. Glück

Unknown Author

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Peter Hille

Mailieder - 4. Glück

Das ist dir gar ein glücklicher Mann, Der nicht mal mehr sich freuen kann, So glücklich ist er. So kommen jeden Morgen wir her, So kommen uns alle Tage daher.

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Interpretation

Das Gedicht "Mailieder - 4. Glück" von Unknown Author handelt von der paradoxen Natur des Glücks. Es beschreibt einen Mann, der so glücklich ist, dass er sich nicht mehr freuen kann. Dies deutet darauf hin, dass das Glück so überwältigend geworden ist, dass es den Mann in einen Zustand der Gleichgültigkeit oder der Unfähigkeit versetzt, Freude zu empfinden. Das Gedicht betont, dass dieses Glück nicht nur auf den Mann beschränkt ist, sondern auch auf andere Menschen zutrifft. Es wird gesagt, dass jeder Morgen und jeder Tag auf die gleiche Weise kommt, was darauf hindeutet, dass das Glück universell und allgegenwärtig ist. Dies könnte bedeuten, dass das Glück zu einer Routine oder einem automatischen Zustand geworden ist, der keine besondere Freude mehr hervorruft. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine ambivalente Stimmung. Es stellt die Frage, ob es wirklich ein Glück ist, wenn man sich nicht mehr freuen kann. Es regt zum Nachdenken über die Natur des Glücks und die möglichen Konsequenzen eines übermäßigen Glücks an.

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Stilmittel

Ironie
Das ist dir gar ein glücklicher Mann, Der nicht mal mehr sich freuen kann
Wiederholung
So kommen jeden Morgen wir her, So kommen uns alle Tage daher