Mailieder -3. Selige Grüße

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1916

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Peter Hille

Mailieder - 3. Selige Grüße

Bläulicher Flieder. Ist das ein Grüßen! Wirbelnde Lieder Wehen herüber, - Stürben lieber. Seligsein - und das heißt büßen.

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Interpretation

Das Gedicht "Mailieder - 3. Selige Grüße" von Peter Hille handelt von der flüchtigen Schönheit des Lebens und der Sehnsucht nach einem seligen Dasein. Die ersten Zeilen beschreiben den Anblick bläulichen Flieders, der als Symbol für die vergängliche Natur des Lebens steht. Der Flieder wird als Gruß interpretiert, der uns an die Vergänglichkeit erinnert. In den folgenden Zeilen wird die Idee des "Wehens" eingeführt, die auf die flüchtige Natur des Lebens anspielt. Die "Wirbelnden Lieder", die "herüberwehen", symbolisieren die vergänglichen Momente des Lebens, die uns umgeben und doch so schnell vorüberziehen. Der Wunsch, lieber zu sterben, als diese flüchtigen Momente zu verpassen, unterstreicht die Intensität der Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Das Gedicht endet mit dem paradoxen Satz "Seligsein - und das heißt büßen". Hier wird die Idee des seligen Daseins mit dem Konzept des Leidens oder der Opferung verbunden. Es scheint zu suggerieren, dass wahres Glück oder Seligkeit nur durch das Erleben von Schmerz oder Verlust erreicht werden kann. Dieses Ende lässt den Leser über die Natur des Glücks und die Rolle des Leidens im Leben nachdenken.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Alliteration
Bläulicher Flieder
Metapher
Wirbelnde Lieder Wehen herüber
Personifikation
Wirbelnde Lieder Wehen herüber
Wortwiederholung
Seligsein - und das heißt büßen