Mag der Mensch...

Anton Wildgans

1881

Mag der Mensch noch so oft Irre gehen, den Weg zurück zum Herzen der Mutter, kann er nicht verfehlen.

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Interpretation

Das Gedicht "Mag der Mensch..." von Anton Wildgans thematisiert die unerschütterliche Verbindung zwischen Mensch und Mutter. Der Autor betont, dass der Mensch, egal wie oft er irren mag, immer den Weg zurück zum Herzen der Mutter finden kann. Dies unterstreicht die bedingungslose Liebe und Akzeptanz, die eine Mutter ihrem Kind entgegenbringt, unabhängig von dessen Fehlern oder Irrwegen. Wildgans verwendet den Begriff "Irre gehen", um die menschliche Fehlbarkeit und die Möglichkeit von Fehlentscheidungen oder Abweichungen vom rechten Weg zu verdeutlichen. Doch selbst in diesen Momenten des Scheiterns oder der Verirrung bleibt die Verbindung zum mütterlichen Herzen bestehen. Dies deutet darauf hin, dass die mütterliche Liebe eine konstante, verlässliche Kraft im Leben eines Menschen ist, die ihn durch alle Höhen und Tiefen begleitet. Die abschließende Aussage, dass der Mensch "nicht verfehlen" kann, den Weg zurück zum Herzen der Mutter zu finden, unterstreicht die Unausweichlichkeit und die Stärke dieser Bindung. Es ist ein Trost und eine Hoffnung, die Wildgans in diesem kurzen, aber tiefgründigen Gedicht vermittelt: Egal wie weit man sich entfernt oder wie sehr man strauchelt, die mütterliche Liebe bleibt ein sicherer Hafen, zu dem man immer zurückkehren kann.

Schlüsselwörter

mag mensch oft irre gehen weg zurück herzen

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Stilmittel

Metapher
den Weg zurück zum Herzen der Mutter
Personifikation
Mag der Mensch noch so oft Irre gehen