MadrigalÜber die Wiege eines Kindes

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Sidonia Hedwig Zäunemann

Madrigal Über die Wiege eines Kindes

Du schläfst in Ruh, Und bildest dir nicht ein, Die kleine Wiege werde Auf dieser schnöden Erde Das Vorbild deines größren Schicksals seyn. Die Wiege wirft dich hin und her: So wirst du auch nach mehren Jahren Des Schicksals Spielwerk wohl erfahren. Es wird sich stets bemühn, Dich öfters hin und her zu ziehn.

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Interpretation

Das Gedicht "Madrigal Über die Wiege eines Kindes" von Sidonia Hedwig Zäunemann behandelt das Thema der Vergänglichkeit und Unberechenbarkeit des Lebens. Es beginnt mit der Beschreibung eines schlafenden Kindes in seiner Wiege, das noch nichts von den Herausforderungen des Lebens ahnt. Das Gedicht nutzt die Wiege als Metapher für das spätere Leben des Kindes. Die Wiege, die das Kind hin und her wirft, symbolisiert die Höhen und Tiefen, die das Kind in seinem späteren Leben erfahren wird. Es deutet an, dass das Schicksal, wie die Wiege, das Kind immer wieder in verschiedene Richtungen ziehen wird. Die letzten Zeilen des Gedichts betonen die Unausweichlichkeit dieser Lebensumstände. Das Schicksal wird sich stets bemühen, das Kind im Laufe der Jahre öfter hin und her zu ziehen, was die ständige Unberechenbarkeit und den Wandel im Leben darstellt. Das Gedicht vermittelt somit eine melancholische, aber realistische Sicht auf das Leben und seine Unwägbarkeiten.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Metapher
Die kleine Wiege werde Auf dieser schnöden Erde Das Vorbild deines größren Schicksals seyn
Personifikation
Es wird sich stets bemühn, Dich öfters hin und her zu ziehn
Vergleich
Die Wiege wirft dich hin und her: So wirst du auch nach mehren Jahren Des Schicksals Spielwerk wohl erfahren