Mach, was du willst
unknownMach, was du willst, mach′s wie du willst, nur sorg, daß es in deinem Sinn als Ganzes, Volles dir gelingt, und daß nichts Fremdes dazwischen klingt! Man nenn′s dann gut, man nenn es schlecht… es habe ruhig jeder recht, und wer da lachen will, soll lachen… Witze sind über alles zu machen! Die einzige Frage, die da gilt, ob einer lobt nun oder schilt, die einzige Frage ist: gabst du ein Eig′nes!?
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Interpretation
Das Gedicht "Mach, was du willst" von Cäsar Flaischlen handelt von der Freiheit des Individuums, sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Der Dichter fordert den Leser auf, selbstbestimmt zu handeln und sich nicht von äußeren Zwängen leiten zu lassen. Wichtig ist dabei, dass das eigene Tun als Ganzes und in sich stimmig ist. Der zweite Teil des Gedichts befasst sich mit der Frage nach der Bewertung des eigenen Handelns. Flaischlen betont, dass es egal ist, ob andere das eigene Tun als gut oder schlecht bezeichnen. Jeder darf seine eigene Meinung haben und auch über alles lachen. Entscheidend ist nur die Frage, ob man etwas Eigenes, Persönliches in sein Handeln einfließen ließ. Im letzten Vers konzentriert sich der Fokus ganz auf die Selbstreflexion. Flaischlen stellt die Frage in den Raum, ob man etwas Eigenes in sein Tun einbrachte. Damit fordert er den Leser dazu auf, über die Authentizität und Originalität seines Handelns nachzudenken. Nur wenn man etwas Persönliches einfließen lässt, kann das eigene Tun als gelungen und erfüllend empfunden werden.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Man nenn's dann gut, man nenn es schlecht
- Ausruf
- und wer da lachen will, soll lachen
- Hyperbel
- Witze sind über alles zu machen
- Imperativ
- Mach, was du willst, mach's wie du willst
- Metapher
- daß nichts Fremdes dazwischen klingt
- Parallelismus
- Mach, was du willst, mach's wie du willst
- Rhetorische Frage
- ob einer lobt nun oder schilt