Lied

Johanna Sophie Dorothea Albrecht

unbekannt

Wenn früh die graue Dämm′rung flieht, Wenn sich der Abend senkt, Erwache meines Dankes Lied, Dem, der dir Frieden schenkt.

Schwer lag auf mir der Kummer, - schwer, Ich weinte heiß und viel; Das Leben war mir wonneleer, Grab war mein schwarzes Ziel.

Da schickte Gott mir Frieden her, Und machte leicht die Brust. Lob ihn! - wo ist ein Gott wie er? Uns helfen ist ihm Lust.

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Interpretation

Das Gedicht "Lied" von Johanna Sophie Dorothea Albrecht thematisiert die Dankbarkeit für Frieden und Trost in schweren Zeiten. Es beginnt mit einem Lobgesang an den Gott, der Frieden schenkt, und ruft dazu auf, Dankbarkeit auszudrücken, sobald der Tag anbricht und sich der Abend neigt. Die Autorin schildert ihre eigene Erfahrung von tiefem Kummer und Trauer, bei der das Leben ihr freudlos erschien und sie sich ein schwarzes Grab als Ziel wünschte. Doch dann schickte Gott ihr Frieden und erleichterte ihre schwere Brust. Die Autorin preist Gott dafür und fragt, wo es einen Gott wie ihn gibt, der uns gerne hilft. Das Gedicht vermittelt eine Botschaft der Hoffnung und des Trostes, dass Gott in dunklen Zeiten Frieden und Erleichterung schenken kann.

Schlüsselwörter

frieden schwer gott früh graue dämm rung flieht

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Stilmittel

Metapher
Machte leicht die Brust
Personifikation
Sich der Abend senkt