Lenau
1833Andere singen, du schlägst, o melancholischer Sprosser! Schlägst in verzweifeltem Kampf, selber verzweifelnd, mit uns.
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Interpretation
Das Gedicht "Lenau" von Georg Herwegh ist eine Hommage an den melancholischen Dichter Nikolaus Lenau. Herwegh stellt Lenau als einen "melancholischen Sprosser" dar, der anders als andere Dichter nicht singt, sondern schlägt. Dies deutet auf die kämpferische Natur Lenaus hin, der sich in einem "verzweifelten Kampf" befindet. Herwegh beschreibt Lenau als jemanden, der "selber verzweifelnd" mit anderen kämpft. Dies könnte auf Lenaus persönliche Kämpfe und innere Zerrissenheit anspielen. Die Verwendung des Wortes "verzweifelt" unterstreicht die Intensität und den Ernst von Lenaus Kämpfen. Das Gedicht endet mit der Aussage, dass Lenau "mit uns" kämpft. Dies könnte bedeuten, dass Lenau in seinem Kampf nicht allein ist, sondern dass er von anderen Dichtern und Denkern seiner Zeit unterstützt wird. Es könnte auch darauf hindeuten, dass Lenaus Kämpfe und seine Melancholie von vielen geteilt werden.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Kontrast
- Andere singen, du schlägst
- Metapher
- o melancholischer Sprosser
- Personifikation
- Schlägst in verzweifeltem Kampf