Laß nie die Kraft

Friedrich Halm

1806

Laß nie die Kraft, den Willen dir erschlaffen, vom Bessern dich zum Besten aufzuraffen! Nur wenn dein Geist nach Fortschritt ewig geizt, wenn ewig ihn Vollendung lockt und reizt, dan lebst du erst; es leben nur, die schaffen.

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Interpretation

Das Gedicht "Laß nie die Kraft" von Friedrich Halm ist ein eindringlicher Appell an den Menschen, niemals aufzugeben und stets nach Verbesserung und Vollendung zu streben. Der Dichter betont die Wichtigkeit von Kraft und Willen, die nicht erschlaffen dürfen, sondern dazu dienen sollen, sich ständig weiterzuentwickeln und zu perfektionieren. Halm verdeutlicht, dass ein erfülltes Leben nur dann möglich ist, wenn der Geist nach Fortschritt strebt und sich niemals mit dem Erreichten zufriedengibt. Der Mensch soll sich stets nach dem Besseren sehnen und sich selbst dazu anspornen, sein Bestes zu geben. Nur wer kontinuierlich schafft und sich weiterentwickelt, lebt nach den Vorstellungen des Dichters wirklich. Das Gedicht ist eine Ermutigung zur Selbstverbesserung und zur unermüdlichen Suche nach Perfektion. Es vermittelt die Idee, dass ein erfülltes Leben nur durch ständiges Streben und Schaffen erreicht werden kann. Der Mensch soll sich niemals auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern immer weiter nach Höherem streben, um sein volles Potenzial auszuschöpfen und ein sinnerfülltes Dasein zu führen.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anapher
Laß nie die Kraft, den Willen dir erschlaffen, vom Bessern dich zum Besten aufzuraffen! Nur wenn dein Geist nach Fortschritt ewig geizt, wenn ewig ihn Vollendung lockt und reizt
Hyperbel
von Fortschritt ewig geizt
Parallelismus
Laß nie die Kraft, den Willen dir erschlaffen
Personifikation
nur, die schaffen