Landschaftsmaler - Italiänischer
1804Hurtig, Postillon! Cospetto die Bacco! Die Pferde Laufen wie Mähren und ich habe nicht länger Geduld. Das will Eile! Der Hügel in Rom sind sieben, und alle Muß ich haben, und noch jeden von hinten und vorn. Hab′ ich die Extrapost doch bezahlt! Drum hurtig, Herr Schwager, So in Flug und Galopp nehm′ ich das Ding mir hinweg.
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Interpretation
Das Gedicht "Landschaftsmaler - Italiänischer" von Wilhelm Friedrich Waiblinger handelt von einem italienischen Landschaftsmaler, der auf einer Reise durch die sieben Hügel Roms eilt. Der Sprecher, der als Postillion bezeichnet wird, wird von dem Maler dazu aufgefordert, schneller zu fahren, da er es eilig hat, alle Hügel von vorne und von hinten zu sehen und zu malen. Der Maler hat extra für die Post bezahlt und erwartet eine schnelle Fahrt. Der Sprecher wird aufgefordert, in Flug und Galopp zu fahren, um den Maler schnellstmöglich zu seinem Ziel zu bringen. Die Sprache des Gedichts ist sehr lebendig und dynamisch, was die Eile und Aufregung des Malers widerspiegelt. Die Verwendung von Ausrufen wie "Cospetto die Bacco!" und "hurtig" unterstreicht die Dringlichkeit der Situation. Die Wiederholung des Wortes "hurtig" am Anfang und am Ende des Gedichts betont die Wichtigkeit der schnellen Fahrt für den Maler. Das Gedicht vermittelt auch einen Eindruck von der Schönheit und Faszination Roms, insbesondere der sieben Hügel, die der Maler so eilig zu sehen und zu malen versucht. Es zeigt die Leidenschaft und das Engagement des Malers für seine Kunst und seine Bereitschaft, alles zu tun, um seine Vision zum Leben zu erwecken.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Hurtig, Herr Schwager, So in Flug und Galopp
- Hyperbel
- Der Hügel in Rom sind sieben, und alle Muß ich haben, und noch jeden von hinten und vorn
- Imperativ
- Hurtig, Postillon! Cospetto die Bacco!
- Metapher
- So in Flug und Galopp nehm′ ich das Ding mir hinweg
- Vergleich
- Die Pferde laufen wie Mähren