Kreuz und Elende

Paul Gerhardt

1651

Kreuz und Elende, Das nimmt ein Ende; Nach Meeresbrausen Und Windessausen Leuchtet der Sonne gewünschtes Gesicht. Freude die Fülle Und selige Stille Hab ich zu warten Im himmlischen Garten; Dahin sind meine Gedanken gericht.

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Interpretation

Das Gedicht "Kreuz und Elende" von Paul Gerhardt handelt von der Hoffnung auf ein besseres Leben nach dem Leid. Der Dichter beschreibt das Kreuz und die Elende als etwas, das ein Ende nehmen wird. Er vergleicht das Leid mit dem Brausen des Meeres und dem Sausen des Windes, die von der Sonne abgelöst werden. Die Sonne symbolisiert hier die Freude und das Licht, das nach dem Dunkel des Leids kommt. Der zweite Teil des Gedichts beschreibt die Freude und die selige Stille, die der Dichter im himmlischen Garten erwartet. Der himmlische Garten ist ein Symbol für das Paradies, in dem es keine Sorgen und kein Leid mehr gibt. Der Dichter freut sich auf diese Zeit und richtet seine Gedanken darauf aus. Das Gedicht ist ein Ausdruck der Hoffnung und des Glaubens an ein besseres Leben nach dem Tod. Es ermutigt den Leser, auch in schweren Zeiten nicht aufzugeben und auf die Zukunft zu hoffen.

Schlüsselwörter

kreuz elende nimmt ende meeresbrausen windessausen leuchtet sonne

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Stilmittel

Alliteration
Meeresbrausen und Windessausen
Bildsprache
Im himmlischen Garten
Kontrast
Freude die Fülle und selige Stille
Metapher
Kreuz und Elende
Personifikation
Leuchtet der Sonne gewünschtes Gesicht
Symbolik
Gedanken gericht