Krank

Peter Hille

1904

Leidendes Gewand, Kränklich heiße Hand, Weher Sterne Flirren. Tiefversunkener Brand, Bang verblichen Band, Wie ein Rauch mag irren.

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Illustration zu Krank

Interpretation

Das Gedicht "Krank" von Peter Hille ist eine tiefgründige und emotionale Auseinandersetzung mit dem Zustand der Krankheit und des Leidens. Hille verwendet eine Vielzahl von Metaphern und Bildern, um die Intensität und die Qualen des Krankseins zu vermitteln. Der Titel "Krank" setzt den Rahmen für das gesamte Gedicht und deutet auf das zentrale Thema hin. Das Gedicht beginnt mit dem Bild des "leidenden Gewandes", das die körperliche Hülle des Kranken symbolisiert. Die "kränkliche heiße Hand" verstärkt dieses Bild und vermittelt die körperliche Schwäche und die fiebrige Hitze, die oft mit Krankheit einhergehen. Hille verwendet das Bild der "wehen Sterne", um die Unruhe und das Unbehagen zu beschreiben, die der Kranke empfindet. Die "tiefversunkene Glut" und das "bang verblichene Band" deuten auf die innere Verzweiflung und die Hoffnungslosigkeit hin, die oft mit Krankheit einhergehen. Im letzten Vers verwendet Hille das Bild des "Rauchs", um die Orientierungslosigkeit und die Verwirrung zu beschreiben, die der Kranke empfindet. Der Rauch, der "irrt", symbolisiert die Unsicherheit und die Verwirrung, die oft mit Krankheit einhergehen. Hille verwendet diese Metaphern und Bilder, um die Komplexität und die Intensität des Krankseins zu vermitteln und den Leser in die emotionale Welt des Kranken einzuführen.

Schlüsselwörter

leidendes gewand kränklich heiße hand weher sterne flirren

Wortwolke

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Stilmittel

Metapher
Bang verblichen Band
Personifikation
Leidendes Gewand, Kränklich heiße Hand, Weher Sterne Flirren
Vergleich
Wie ein Rauch mag irren