Kopf hoch!
1864Weil dir ein goldener Traum zerronnen, was hast du drum für herbe Qual?! es ist doch nicht das erste Mal, daß dich enttäuscht, was du begonnen!
Den Kopf hoch! auf! wozu verzagen kleingläubig gleich und hoffnungslos?! dein Mut schien doch so riesengroß, das Letzte selber kühn zu wagen!
Auf drum und weiter! ohne Bangen! und wenn′s dir noch soviel entlaubt! Wer will und an sein Können glaubt, wird immer an sein Ziel gelangen!
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Interpretation
Das Gedicht "Kopf hoch!" von Cäsar Flaischlen thematisiert die Bedeutung von Mut und Ausdauer im Angesicht von Enttäuschungen und Rückschlägen. Der Sprecher richtet sich direkt an den Leser und ermutigt ihn, trotz des Scheiterns eines Traumes oder eines Vorhabens nicht zu verzweifeln. Die Metapher des "goldenen Traums", der "zerronnen" ist, symbolisiert einen vergangenen Traum oder eine Hoffnung, die sich nicht erfüllt hat. Im zweiten Teil des Gedichts fordert der Sprecher den Leser auf, den Kopf hochzuhalten und weiterzumachen. Er hinterfragt die Kleinmütigkeit und Hoffnungslosigkeit des Lesers und erinnert ihn an seinen früheren Mut und seine Bereitschaft, auch das Letzte zu wagen. Der Sprecher betont die Notwendigkeit, ohne Bangen voranzuschreiten, auch wenn es noch so viel zu verlieren gibt. Das Gedicht endet mit einer optimistischen Botschaft: Wer an sich glaubt und an sein Können, wird immer sein Ziel erreichen. Dies unterstreicht die zentrale Botschaft des Gedichts, nämlich die Bedeutung von Selbstvertrauen und Ausdauer für den Erfolg. Trotz der Enttäuschungen und Rückschläge im Leben ist es wichtig, den Mut nicht zu verlieren und weiterhin an sich und seine Fähigkeiten zu glauben.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Den Kopf hoch! auf! wozu verzagen
- Hyperbel
- dein Mut schien doch so riesengroß
- Imperativ
- Den Kopf hoch! auf! wozu verzagen
- Kontrast
- und wenn's dir noch soviel entlaubt
- Metapher
- Weil dir ein goldener Traum zerronnen
- Personifikation
- Was hast du drum für herbe Qual
- Rhetorische Frage
- Weil dir ein goldener Traum zerronnen, was hast du drum für herbe Qual?!
- Symbolik
- Goldener Traum