Komm, schau her Jungfrau Kind
1624Komm, schau her Jungfrau Kind, dann siehst du in der Wiegen, den Himmel und die Erd´, und hundert Welten liegen.
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Interpretation
Das Gedicht "Komm, schau her Jungfrau Kind" von Angelus Silesius ist eine tiefgründige und spirituelle Betrachtung der Geburt Jesu. Der Titel des Gedichts fordert das "Jungfrau Kind", also Maria, auf, genau hinzusehen und die Bedeutung des in der Krippe liegenden Jesuskindes zu erkennen. Das Gedicht betont die universelle Bedeutung der Geburt Jesu und die Verbundenheit von Himmel und Erde. In der ersten Strophe wird die Jungfrau Maria aufgefordert, genauer hinzusehen und in der Wiege das Kind zu sehen, das Himmel und Erde vereint. Das Jesuskind wird als Symbol für die Einheit von Himmel und Erde dargestellt, was die göttliche Natur Jesu und seine Rolle als Vermittler zwischen Gott und Menschheit unterstreicht. Die zweite Strophe erweitert die Vision, indem sie sagt, dass "hundert Welten" in der Krippe liegen. Dies kann als Anspielung auf die unendliche Bedeutung und den Einfluss der Geburt Jesu auf das gesamte Universum verstanden werden. Es deutet darauf hin, dass die Geburt Jesu nicht nur für die Erde, sondern für das gesamte Universum von Bedeutung ist. Insgesamt ist das Gedicht eine tiefgründige Meditation über die Geburt Jesu und ihre universelle Bedeutung. Es betont die Einheit von Himmel und Erde und die unendliche Bedeutung der Geburt Jesu für das gesamte Universum.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Apostrophe
- Komm, schau her Jungfrau Kind
- Hyperbel
- hundert Welten liegen
- Metapher
- den Himmel und die Erd