Kein Denkmal

Peter Hille

1870

Henri der stechendweiche, Den man so hoch verehrt, Daß hin zu seinen Streichen Nie mag ein Denkmal reichen, Henri, der bitterhöhnend Den frumben Rhein empört.

Der hat den Rhein besungen, Wie niemals ist gehört, Sein Lied ist hingedrungen, Hat roh dich hoch gezwungen In deiner breiten Jacke, Dich, Spießer, aufgestört.

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Interpretation

Das Gedicht "Kein Denkmal" von Peter Hille handelt von Henri, einer Figur, die als "stechendweich" und hoch verehrt beschrieben wird. Die Verehrung für Henri ist so groß, dass kein Denkmal ausreichen würde, um seine Leistungen zu würdigen. Henri wird als "bitterhöhnend" charakterisiert und hat den Rhein, der als "frumben" beschrieben wird, empört. Dies deutet darauf hin, dass Henri eine provokante und möglicherweise rebellische Natur hat. In der zweiten Strophe wird betont, dass Henri den Rhein auf eine Weise besungen hat, wie es noch nie zuvor gehört wurde. Sein Lied ist tief eingedrungen und hat den Rhein in seiner "breiten Jacke" grob gezwungen und aufgestört. Dies könnte metaphorisch bedeuten, dass Henri eine starke Wirkung auf die Umgebung hatte und diese in Aufruhr versetzt hat. Der Begriff "Spießer" deutet darauf hin, dass Henri möglicherweise gegen konventionelle oder bürgerliche Werte rebelliert hat. Insgesamt vermittelt das Gedicht den Eindruck einer faszinierenden und provokanten Persönlichkeit namens Henri, die durch ihre Taten und Worte eine tiefgreifende Wirkung auf ihre Umgebung hatte. Das Fehlen eines Denkmals unterstreicht die Idee, dass Henri's Einfluss und Vermächtnis über physische Darstellungen hinausgehen.

Schlüsselwörter

henri hoch rhein stechendweiche verehrt hin streichen nie

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Stilmittel

Anapher
Henri der stechendweiche, / Den man so hoch verehrt, / Daß hin zu seinen Streichen / Nie mag ein Denkmal reichen, / Henri, der bitterhöhnend / Den frumben Rhein empört.
Hyperbel
Daß hin zu seinen Streichen / Nie mag ein Denkmal reichen
Metapher
Dich, Spießer, aufgestört
Personifikation
Den frumben Rhein empört