Jetztzeit
1813Billig ist die Klassizität auch jetzt noch so ziemlich in Ehren; Unseren Firnis und Glanz kannten die Alten noch nicht!
Übrigens, wunderbar bleibt, wie doch die Maler, die alten, Ohne die Photographie brachten es wirklich so weit.
Der Architekt baut′s Haus! Die drinnen schmücken′s aus!
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Interpretation
Das Gedicht "Jetztzeit" von Franz Carl Spitzweg kritisiert die heutige Zeit, in der die Klassizität noch immer in Ehren gehalten wird, jedoch ohne den Firnis und Glanz der Alten. Spitzweg betont, dass die Alten ohne die moderne Technologie wie die Fotografie auskommen mussten, aber dennoch erstaunliche Leistungen erbrachten. Er bewundert die alten Maler, die es ohne die Hilfe der Fotografie geschafft haben, so weit zu kommen. Das Gedicht geht weiter auf den Unterschied zwischen Architekten und Innenarchitekten ein. Der Architekt baut das Haus, während die Innenarchitekten es schmücken. Spitzweg scheint hier die Bedeutung der Innenarchitektur zu betonen und wie sie das Haus erst richtig zum Leben erweckt. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine gewisse Nostalgie für die Vergangenheit und eine Kritik an der heutigen Zeit. Spitzweg scheint zu sagen, dass die Alten ohne moderne Technologie auskommen mussten, aber dennoch erstaunliche Leistungen erbrachten. Er betont auch die Bedeutung der Innenarchitektur und wie sie das Haus erst richtig zum Leben erweckt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Billig ist die Klassizität
- Kontrast
- Ohne die Photographie brachten es wirklich so weit
- Rhetorische Frage
- Die drinnen schmücken's aus!