Insekten
1932Tagsüber bargen die Blätter, Bäume und Blum ihr Gesicht. Schatten war ihnen und Retter Wieder ein flatterndes Licht.
Aber im Abend fiel fahle Blässe durchsichtig zu Tal. Mond, die geneigte Schale, Goß den Strahl.
Welt war drunter die bleiche Alles Verbergens bloß. Sie auch zogen vorüber Einsam und gläubig und groß:
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Interpretation
Das Gedicht "Insekten" von Maria Luise Weissmann beschreibt den Übergang vom Tag zur Nacht und die damit verbundene Veränderung der Natur. Tagsüber verbergen sich die Blätter, Bäume und Blumen im Schatten, der ihnen Schutz vor dem flackernden Licht bietet. Doch mit dem Abend fällt eine bleiche Blässe herab, die alles Verborgene offenbart. Der Mond, wie eine geneigte Schale, gießt seinen Strahl auf die Welt. In der Nacht wird die Welt bleich und alles Verborgene wird bloßgelegt. Auch die Insekten ziehen einsam, gläubig und groß durch diese Welt. Das Gedicht vermittelt eine Stimmung der Einsamkeit und des Glaubens, die mit der Nacht einhergeht. Die Insekten werden als einsame Wanderer dargestellt, die in der Nacht ihre Bestimmung finden. Das Gedicht "Insekten" von Maria Luise Weissmann ist eine poetische Beschreibung des Übergangs vom Tag zur Nacht und der damit verbundenen Veränderungen in der Natur. Es vermittelt eine Stimmung der Einsamkeit und des Glaubens, die mit der Nacht einhergeht. Die Insekten werden als einsame Wanderer dargestellt, die in der Nacht ihre Bestimmung finden. Das Gedicht ist eine Hommage an die Schönheit und den Zauber der Nacht und an die kleinen Geschöpfe, die in ihr leben.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- falterndes Licht
- Bildlichkeit
- Blässe durchsichtig zu Tal
- Enjambement
- Welt war drunter die bleiche Alles Verbergens bloß.
- Metapher
- Welt war drunter die bleiche
- Personifikation
- Mond, die geneigte Schale
- Symbolik
- Mond, die geneigte Schale, Goß den Strahl