Immensee

Theodor Storm

1857

Aus diesen Blättern steigt der Duft des Veilchens, Das dort zu Haus auf unsern Heiden stand, Jahraus und -ein, von welchem keiner wußte, Und das ich später nirgends wiederfand.

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Illustration zu Immensee

Interpretation

Das Gedicht "Immensee" von Theodor Storm handelt von der flüchtigen Natur von Schönheit und Erinnerung. Das Veilchen, das in den heimischen Heiden wuchs, symbolisiert eine vergängliche Schönheit, die von niemandem beachtet wurde. Es steht für etwas Vertrautes und doch Einzigartiges, das im Laufe der Zeit verloren geht. Der Duft, der aus den Blättern aufsteigt, weckt Erinnerungen an eine vergangene Zeit und einen Ort, der nicht mehr existiert. Das Veilchen, das der Sprecher später nirgendwo wiederfand, repräsentiert die Vergänglichkeit des Lebens und die Unmöglichkeit, die Vergangenheit zurückzugewinnen. Es ist ein Symbol für die Vergänglichkeit der Jugend und die Unmöglichkeit, die Vergangenheit zurückzugewinnen. Das Gedicht vermittelt eine melancholische Stimmung und regt zum Nachdenken über die Vergänglichkeit des Lebens an. Es erinnert uns daran, dass die Schönheit der Natur und die Erinnerungen an vergangene Zeiten vergänglich sind und dass wir sie schätzen und bewahren sollten, solange wir können.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

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Stilmittel

Antithese
Und das ich später nirgends wiederfand
Hyperbel
Jahraus und -ein, von welchem keiner wußte
Metapher
Aus diesen Blättern steigt der Duft des Veilchens
Personifikation
Das dort zu Haus auf unsern Heiden stand